Es begab sich zu einer Zeit um das Jahr  1818 im schönen Hamm, dass Friedrich Wilhelm Raiffeisen geboren wurde. Die folgenden Jahre sollten wegweisend sein für das Genossenschaftswesen. Nun 200 Jahre später traten wir mit unserer Radtour auf dem Raiffeisenpfad in die Fußstapfen dieser genossenschaftlichen Ideen des Gründers der Raiffeisenbanken. Im folgenden Artikel findet ihr nun einige Impressionen der genossenschaftlichen Idee und die Erfahrungen der Radtour wieder…

 

Tag 1.:

Um ca. 5:40 Uhr war die Nacht zu Ende und es ging mit dem Auto auf nach Montabaur.

Dort angekommen ging es mit dem Transfer rüber nach Hamm, wo wir unsere E-Bikes am Fuße der Raiffeisensäule in Empfang nahmen. Leider hatten wir nicht die Möglichkeit gehabt uns das nebenstehende Geburtshaus auch von innen anzusehen, sodass wir uns mit einem Blick von außen zufriedengeben mussten.

Von da aus fuhren wir dann mit den Rädern zum Kulturhaus, in dem zurzeit einige Ausstellungsstücke des Raiffeisenmuseums aufbewahrt werden, da dieses momentan umgebaut wird. Zunächst gab es für uns einen kleinen Film über Raiffeisen und seine genossenschaftliche Idee und anschließend bekamen wir eine zusätzliche Führung. Da das Wetter allerdings nicht auf unserer Seite stand, mussten wir unseren Aufenthalt im Kulturhaus etwas verlängern. Hinzu kam die erste Panne, die wir beseitigen mussten. Jedoch hielt das alles uns nicht von unserem Vorhaben ab, sodass es dann mit eingeschaltetem Turbo-Modus zum 13km entfernten Weyerbusch ging, wo wir dann eine wohlverdiente Pause einlegten, da der Regen und die andauernde Steigung uns doch zu schaffen machte.

Nach der Stärkung begutachteten wir das Backhaus und das Raiffeisendenkmal in Weyerbusch bevor es weiter nach Flammersfeld ging, wo wir die Möglichkeit hatten uns an dem dort stehenden Raiffeisenhaus einen Einblick über das Leben zu Raiffeisens Zeiten zu verschaffen. Anschließend nahmen wir die letzten 40 Kilometer nach Neuwied in Angriff. Der Turbo war bereits in vollem Einsatz und die Batterie neigte sich dem Ende zu, weswegen wir alle etwas schneller in die Pedale treten mussten. Letztendlich haben wir unser Ziel aber erreicht, zwar ermüdet und ausgelaugt, aber unendlich glücklich angekommen zu sein.

Nachdem wir uns alle frisch gemacht haben, ging es für uns zum örtlichen Kubaner, wo wir bei lateinamerikanischer Musik und gemütlichem Ambiente auf den Tag angestoßen und uns über unser wohlverdientes Essen hergemacht haben, um anschließend geschafft ins Bett zu fallen.

 

Tag 2:

Nach einem wundervollen Frühstück machten wir uns allesamt bereit, um die Rückfahrt nach Montabaur anzutreten. Zu unserem Glück war das Wetter an diesem Tag um einiges besser, sodass wir die Fahrt entlang am Rhein auch in vollen Zügen genießen konnten. Es war zwar geplant sich noch die Grabstätte Raiffeisens anzusehen, jedoch waren die meisten von uns zu geschafft, um den Umweg in Kauf zu nehmen, also machten wir uns auf den Weg zum berühmten Schloss Montabaur, dem Wahrzeichen der Stadt Montabaur im Westerwald.

Die Fahrt von knapp 35 Kilometern verging recht zügig, da wir hauptsächlich bergab gefahren sind, was durchaus eine willkommene Abwechslung zum vorherigen Tag war. Dementsprechend kamen wir innerhalb weniger Stunden in Montabaur an. Dort machten wir zunächst eine Pause in einem kleinen Restaurant, um anschließend gestärt den MarkenTurm der Volksbanken Raiffeisenbanken im Schloss Montabaur zu erkunden, wo wir eine Ausstellung über das Prinzip der Volksbanken Raiffeisenbanken erlebten.

Nachdem wir noch eine kleine Führung über das Schlossgelände von Frau Frick persönlich erhalten haben, war es Zeit für uns wieder den Heimweg anzutreten.

Aufzeichnungen der Tour (Bilder, Boomerangs etc.) findet Ihr übrigens auf unserem Instagram-Channel!