Kathrin Botthof

Gestern waren Frederik und ich zu Gast im Kindergarten „Im Brand“ in Kirchhain. Dort haben wir uns die aktuellen Fortschritte bezüglich des Projektes angeschaut und gemeinsam mit den Kindern Schach gespielt. Was genau die Kinder alles gelernt haben, erfahrt ihr im Folgenden.
 
Zuerst einmal ist es immer eine ganz witzige Situation das erste Mal seit langem wieder auf die Kinder zu stoßen. Die Kinder sind alle sehr neugierig und dementsprechend werden einem viele Fragen gestellt. Ist ja klar, denn wenn jemand neu ist, muss man den auch erstmal abchecken! Frederik und ich sind dabei sehr geduldig und humorvoll – so kann man schnell die Herzen der Kleinen gewinnen.
 
Ich war sehr erstaunt, was die Kinder schon alles gelernt haben! Anfangs wurden immer nur einzelne Züge mit den jeweiligen Figuren gemacht z.B. die des Springers oder des Läufers. Mittlerweile können die Kinder das Schachfeld selbständig aufbauen und wissen genau wie jede einzelne Figur zieht. Die Kinder sind sich auch über die Konsequenzen, die der Zug hat, sehr bewusst. Mit Merksätzen wie z.B. „Berührt, Geführt“ oder der „Dicken-Bäuche“-Regelung der Könige (für alle, die mit Schach nicht so vertraut sind: die beiden Könige dürfen niemals in zwei Feldern direkt nebeneinander stehen) können sich die Kinder alle wichtigen Dinge für das Schachspielen merken. Zudem bin ich immer wieder überrascht wie lange die Kinder sich konzentrieren können. Obwohl wir fast eine Stunde mit den Kindern Schach gespielt haben, hatten sie immer noch Spaß und wurden nicht unkonzentriert.
 
Dieses Projekt hat mir bisher gezeigt, wie wichtig der Umgang mit den Jüngsten in unserer Gesellschaft ist, denn die Jüngsten sind die, auf die wir bauen können und müssen. So ein Projekt ist einfach fantastisch, um die Kinder zu fördern und zu fordern. Ich freue mich schon auf den nächsten Einsatz im Kindergarten.
 
Habt ihr auch schon einmal Erfahrungen in einem sozialen Projekt gemacht? Schreibt uns einen Kommentar 🙂