Kathrin Botthof

An einem kalten Tag im Januar starteten wir mit dem Videodreh für unser Projekt „Kindergarten-Schach“.

Aber was ist überhaupt dieses Kindergarten-Schach? Wir Azubis gehen dabei in die Kindergärten der Region und spielen mit den Kindern Schach.
Klingt nach einer ziemlich abgefahrenen Idee, mit Kindergartenkindern Schach zu spielen. Doch es bringt mehr, als man beim ersten Hören denkt.
Es hilft nicht nur den Kindern in ihrer Entwicklung, z.B. in der Förderung von der Konzentration, auch uns Auszubildenden bringt das Projekt sehr viel. Es fördert uns, indem wir lernen, mit neuen Situationen umzugehen und es stärkt unsere Eigenverantwortlichkeit, denn wir sind die Verantwortlichen für das Projekt.

Wir, Patrick, Frederik, Julia und ich,  waren diejenigen, die das Drehbuch für den Videodreh geschrieben haben und waren uns einig, dass wir die Hauptdarsteller des Videos sein werden.
An dem Videodrehtag geschah so einiges. Schon zur Mittagszeit war unser eigentliches Drehbuch eigentlich hinfällig, da unsere Kamerafrau, Frau Rademacher, uns mit so vielen guten Tipps aushalf und uns zeigte, wie wir unsere Ideen noch optimieren konnten. Mal ganz davon abgesehen waren wir auch nicht in der Lage unseren Zeitplan einzuhalten, sodass es letztendlich dazu kam, dass wir einige Drehsituationen, die wir uns ausgedacht hatten, ganz weglassen mussten.

Wir hatten an dem Tag echt viel Spaß gemeinsam mit unserer Kamerafrau, Frau Rademacher, und Frau Menz, die bei uns in der Personalentwicklung eingesetzt ist und das Projekt mit uns begleitet. Auch Herr Ursprung, der Leiter der Personalmanagements, schaute uns einige Zeit über die Schultern. Zudem waren unsere Drehpartner, die Kindergartenkinder, so begeisterungsfähig und hielten auch echt lange ruhig während dem Dreh, dass hätten wir alle gar nicht so erwartet.

Den lustigsten Moment an dem Tag hatten wir als Frau Rademacher mit ihrem Auto am Waldspielplatz in Rauschenberg stecken blieb. Sie versuchte aus dem Matsch herauszukommen, fuhr sich dabei aber immer weiter fest. Letztendlich musste Patricks Vater kommen, um Frau Rademacher mit dem Traktor zu befreien. Auch diese Panne verzögerte unseren Zeitplan erheblich.

Wir verabschiedeten uns an diesem Abend um 21.00 Uhr von unserem Vorstandsvorsitzenden, Herr Euler, dessen Interview wir als letztes an diesem Tag aufnahmen.
Danach waren wir aber auch alle fix und fertig und froh, dass der Drehtag sein Ende nahm.

 

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Ein paar Schnappschüsse vom „Making of“: