Maria Eschenröder

Als Frau Frick, unsere Personaltrainerin, bei mir anrief und mir sagte, dass ich mir den 19.09.2013 freihalten sollte,  weil ich mir ihr und zwei meiner Mitazubis auf einer Ausbildungsmesse unseren Stand betreuen würde, freute ich mich sehr. Endlich klappte es auch für mich einmal, an einem solchen Event teilzunehmen. Die letzten Jahre scheiterte dies immer daran, dass ich Schule hatte.

Die Ausbildungsmesse „Marktplatz Ausbildung 2013“ fand dieses Jahr in der Hessenhalle in Alsfeld statt. Insgesamt wurden 167 Ausbildungsberufe vorgestellt. Die Schüler, die von verschiedenen Jahrgängen und Schule kamen, konnten sich an den Ständen direkt über die Ausbildungsberufe informieren. Da fast alle Firmen ihre Azubis dabei hatten, konnten diese direkt aus dem Leben eines Auszubildenden berichten.

Da natürlich ein gewisser Anreiz an unserem Stand geboten werden sollte, ließen wir uns ein Gewinnspiel einfallen. So konnte man bei dem „VR-Würfeln“ immer eine Kleinigkeit gewinnen, z.B. eine Tasche.

Aber im Vordergrund des Ganzen stand natürlich, dass die Schüler sich über die Ausbildungsberufe informieren  konnten. So waren z.B. handwerkliche Berufe vertreten, aber natürlich auch Pflege- und kaufmännische Berufe.

Da wir sowohl die Ausbildung zur Bankkauffrau/-mann, ein duales Studium , als auch Praktika für Fachoberschüler oder Betriebspraktikanten anbieten, konnten wir eine große Bandbreite der Schüler ansprechen. Für die Realschüler, die nach ihrem Abschluss noch die Fachoberschule dranhängen wollen, war unser Praktikum sehr interessant. Aber auch für die künftigen Abiturienten bieten wir einiges.

Die Ausbildungsmesse ging von 8.00- 16.00 Uhr. Morgens kamen vor allem Schulklassen mit ihren Lehrern, um sich zu informieren.  Im Laufe des Tages wurden dann auch noch einige Reden geschwungen und es spielte eine Schülerband. Nachmittags kamen dann die Schüler, die sich freiwillig informieren wollten und nicht mit der Schule da waren.

Als Fazit dieses Tages muss ich sagen, dass es sehr viel Spaß gemacht hat, den Schülern unseren Beruf näher zu bringen. Natürlich waren auch Schüler dabei, die nur einen Zettel für die Schule ausfüllen mussten und eigentlich kein Interesse hatten sich zu informieren. Aber es gab auch einige, die sehr wissbegierig waren und die von uns gegebenen Infos dankbar annahmen.

Ich wäre gerne nächstes Jahr wieder dabei, allerdings bin ich zu diesem Zeitpunkt hoffentlich kein Azubi mehr. 😉